| Beitragsseiten |
|---|
| Photovoltaik |
| Einnahmen einer PV-Anlage |
| Netzeinspeisung |
| Alle Seiten |
Wie funktioniert Fotovoltaik
|
Das Silizium wird in Scheiben von wenigen zehntel Millimetern geschnitten. Durch gezieltes Verunreinigen (Dotieren) mit
Phosphor und Bor erzielt man in einer dünnen Oberflächenschicht einen Überschuss an Elektronen (n-Silizium), im Rest des Materials einen Mangel an Elektronen (p-Silizium). Es entsteht im Übergangsbereich ein inneres elektrisches Feld (Raumladungszone, RL-Zone). |
Bei Lichteinwirkung werden freie Ladungsträger erzeugt und durch das innere elektrische Feld nach ihrer Polarität getrennt. Die elektrische Gleichspannung wird durch beiderseitig angebrachte Kontakte nach außen geführt, über die die Elektronen fließen können.
Was ist wichtig bei Fotovoltaikanlagen?
Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser, Giebel, Antennen und ähnliches sollten aber vermieden werden, da sie den Stromertrag deutlich reduzieren.
Der Ertrag einer PV-Anlage hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Die jährliche Energieeinstrahlung in Deutschland bewegt sich je nach Region zwischen 950 und 1.350 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Generell lässt sich eine PV-Anlage aber in ganz Deutschland wirtschaftlich betreiben.
Verschattungen können - auch wenn sie noch so gering sind - zu einem erheblichen Leistungverlust führen. Eine Abweichung von der optimalen Ausrichtung (Südausrichtung bei 30° Neigung) führt hingegen nur zu einer geringen Leistungseinbuße.
Der Energieertrag einer PV-Anlage variiert abhängig von verschiedensten Parametern. Dazu gehört neben der der Sonneneinstrahlung auch die Eignung der verwendeten Technologie für die jeweiligen Wetterbedingungen (z. B. Einsatz von Dünnschicht-Solarzellen für Schwachlicht).
